

Kein Schild führt zu diesem geheimen Paradies. Doch im Dorf weiß jeder, wer „Count Mikes“ ist. Hat man sich durchgefragt und am Eingang geklingelt, öffnet sich das schmiedeeiserne Tor. Wir fahren in den gigantischen Park. Und fahren und fahren … 40 Hektar Land umgeben das malerische alte Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert mit seiner zartrosa Fassade und das zauberhafte kleine Hotel daneben: ein schön restauriertes 300 Jahre altes Fachwerkhaus. Wir steigen aus, der Kies knirscht unter den Füßen, freundliches Personal empfängt uns. Wir treten in den Empfangsraum – und staunen: ein Kamin, Hirsch- und Antilopengeweihe über dem weißen Sofa, alte Fotos, schöne Vitrinen, Blumen, ein Esstisch vor steinerner Wand.
Wir beziehen unser Zimmer, sehr geschmackvoll im Landhausstil eingerichtet, öffnen das Fenster, atmen die würzige Luft ein, hören den Bach vorm Fenster plätschern, sehen ein Eichhörnchen von einer Tanne huschen. Und lauschen der vollkommenen Stille. Ruhe kehrt ein ...
Das romantisch-verträumte Anwesen ist im Besitz einer Grafenfamilie, die der ungarischen Minderheit der Szekler angehört, aber auch Wurzeln in Bengalen (!) hat. Nach Ende der kommunistischen Diktatur in Rumänien hat die Familie ihre Besitztümer zurückerhalten. Die beiden jungen weitgereisten Brüder Gregor und Alexander Roy Chowdhury, die das Gut verwalten, erzählen voller Liebe von ihrer Verbundenheit mit diesem zauberhaften Fleckchen Erde. Gregor Roy Chowdhury ist in Österreich (Graz) geboren, hat in London Volkswirtschaft studiert, und lebt heute abwechselnd in Budapest und auf dem Familiengut in Zabola, wo er in Nachbarschaft des Hotels im riesigen Park ein Haus bewohnt.
Zimmer:
Die nur sechs gepflegten Zimmer sind geräumig, individuell und geschmackvoll eingerichtet. Das Highlight ist zweifelsohne das "rote Zimmer": ein großzügiger Raum mit rotgetünchten Wänden, einem Baldachin über dem Bett und einem Paravent vor der roten Badewanne mit Löwenfüßchen.
Auch die anderen Wohlfühlzimmer sind liebevoll bis ins Detail eingerichtet: hohe Decken, helle Dielenböden, weiße Holzkassettentüren, pastellfarbene Wände, ein Mix aus modernen und alten Möbeln, alte Schwarz-Weiß-Fotos an den Wänden.
Auch jedes Bad ist anders: mit Dusche oder Badewanne, Dielenboden oder schwarz-weiß gefliest, hier ein schöner alter Stuhl, dort eine schöne Armatur.
Kein Fernseher. Kein Radio. Nur Ruhe. Aber Internetzugang (wireless) gibt es dann doch.
Essen und Trinken:
Das freundliche Personal bemüht sich, alle Wünsche zu erfüllen: Wann möchten Sie gerne frühstücken? Mittagessen erst um 15 Uhr? Kein Problem. Und möchten Sie auch zu Abend bei uns essen? Gute Hausmannskost wird serviert – immer drei Gänge pro Mahlzeit. Die Zutaten dafür stammen großteils aus dem Guts-Garten, das Fleisch aus dem Dorf. Alles bio!
Und am Abend kann man auf dem Sofa im Empfangsraum noch einen Absacker zu sich nehmen.
Auch ein Picknick im Traumpark mit Blick auf den See oder unter alten Pinien ist auf Bestellung möglich.
Ausflüge/Aktivitäten:
Service:
Lage:
In dem kleinen stillen Dorf Zabola (rumänisch: Zabala) in Siebenbürgen gelegen, nordöstlich von Brasov (Kronstadt), der nächste größere Ort ist Covasna.
Preis (pro Zimmer und Nacht inkl. Frühstück):
Doppelzimmer: 100 Euro
Mittag- oder Abendessen: 15 Euro pro Mahlzeit (drei Gänge) inkl. Getränke
Ausflüge extra
Adresse:
Zabola Estate – Mikes Kastely
527190 Zabala
Judet (Kreis) Covasna
Tel. +40/724003658 (Guesthouse Manager)
+40/267/375547 (Office)